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Grußwort zum Ramadan-Fest 2011

Grußwort zum Ramadan-Fest 2011
Nach einem Fastenmonat, der uns als Individuen geistig-spirituell bereichert, uns zum Sinnen und Nachdenken angehalten hat und als Gesellschaft mehr als sonst zusammen rücken und Solidarität leben ließ, begehen wir nun das Ramadanfest.


Nach einem Fastenmonat, der uns als Individuen geistig-spirituell bereichert, uns zum Sinnen und Nachdenken angehalten hat und als Gesellschaft mehr als sonst zusammen rücken und Solidarität leben ließ, begehen wir nun das Ramadanfest. Wir Muslime in Deutschland danken unserem Herrn dafür, seine Freuden ein weiteres Mal erleben zu dürfen.

Mit gottesdienstlichen Handlungen, die wir in diesem Monat intensiver als sonst gelebt haben - und hier insbesondere durch das Fasten -, haben wir versucht, statt unseren Körper unseren Geist zu nähren. Dabei haben wir auch unsere Handlungen und unser Vorgehen als Mensch und insbesondere unser religiöses Handeln, unsere Prinzipien und Maße, unsere Verantwortung in und für die Gesellschaft sowie unsere Beziehungen mit dieser einer erneuten Überprüfung unterzogen.

Der Ramadan war uns eine Gelegenheit, unser Sein als soziales Wesen und unsere Beziehungen mit der Gesellschaft zu erneuern, diese weiter zu entwickeln und zu stärken. In diesem Monat haben wir zudem mittels der Sendungen, Reden und Vorträge und dem gegenseitigen Kennenlernen unser Wissen um den Islam aufgefrischt und andererseits an den Iftar-Tischen uns nicht nur mit unseren muslimischen Freunden und Nachbarn getroffen und diese noch näher kennen gelernt, sondern auch und gerade die nichtmuslimischen. Eine Gelegenheit war uns dies, um uns zu erklären sowie einander zu verstehen. Ich trage mich in der Hoffnung, dass dieses Suchen um Erklären und einander Verstehen dazu beitragen wird, die Beziehungen mit der Gesellschaft, in der wir leben, zu verbessern und weiter auszubauen. Denn erst Verstehen und Verständigung sowie eine hierauf gegründete Atmosphäre des Vertrauens schafft den Boden, auf dem Lösungen für die Probleme gefunden werden können, die dann alle Parteien zufrieden stellen.

In diesem Monat haben wir ebenso beobachten können, dass nicht nur der Islam und die Muslime, sondern auch der Ramadan und seine Iftar-Veranstaltungen ein Teil des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland geworden sind. All dies zeigt uns einerseits, dass der Islam in Deutschland zu einer institutionellen und gelebten Realität geworden ist. Andererseits erinnert es die Muslime an ihre besondere Verantwortung und führt ihnen gleichzeitig vor Augen den Eintritt in eine neue Phase bzw. fordert sie sogar dazu auf. Diesem Aufruf kommen Muslime individuell aber auch als Gemeinde wiederum nach, wenn sie die universalen Werte des Islam und den vollkommenen Charakter eines Muslims, der sich in jeder seiner Handlungen äußern muss, auch leben und nach Außen tragen, repräsentieren. Denn der Islam findet zu seiner selbst erst durch das Zusammenspiel von Glauben, Wissen und gutem Handeln. Ihn richtig und vollständig repräsentiert daher erst der, der dabei auch all diese drei Elemente zusammen denkt und lebt.

An dieser Stelle gratuliere ich - Allen voran meinen muslimischen Geschwistern in Deutschland - der islamischen Welt zum Ramadan-Fest und bete dafür, dass unser erhabener Herr mit diesem Hochfest der ganzen Menschheit Frieden und Eintracht bescheren möge. Möge das Ramadan-Fest der ganzen Menschheit bleibende Werte und Schönheiten bringen und uns der geistig-spirituelle Zugewinn, den wir im Ramadan errungen haben, uns auch durch das weitere Jahr begleiten.

Mit herzlichen Grüßen zum Ramadan-Fest


Prof. Dr. Ali Dere
Vorstandsvorsitzender der DITIB

Zitat der Woche

Der vollendetste Muslim in Glaubensangelegenheiten ist derjenige, der ein vorzügliches Benehmen hat; und die Besten unter euch sind jene, die ihre Ehefrauen am besten behandeln."

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